Unsere Geschichte
Eigentlich begann alles mit einer roten Nase, ganz vielen Begegnungen mit Kindern und einer Idee, die irgendwann einfach nicht mehr stillsitzen wollte.
Eigentlich begann alles mit einer roten Nase, ganz vielen Begegnungen mit Kindern und einer Idee, die irgendwann einfach nicht mehr stillsitzen wollte.
Ich bin Anne Schwede – Autorin, Schul- und Klinikclown und Gründerin des Humorkollegs in Paderborn.
Seit vielen Jahren begleite ich Kinder in Schulen, Krankenhäusern und anderen Lebenswelten. Wenn ich dabei meine rote Nase aufsetze, heiße ich Ottilie Tatsächlich – Otti.
Als Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern und durch meine tägliche Arbeit mit Kindern weiß ich, wie viel Fantasie, Mut, Humor und eigene Ideen in ihnen stecken.
Ich liebe die leisen Momente genauso wie die herrlich verrückten. Ich beobachte gerne, höre zu und bin immer wieder fasziniert davon, mit welchen Blick Kinder die Welt betrachten.
Und es gibt noch etwas, das schon sehr lange zu mir gehört:
Ich schreibe. Und ich male.
Kinderbücher, Geschichten und Fachbücher rund um die Kontaktclownerie.
Neue Ideen stillsitzen zu lassen, war noch nie meine größte Stärke. Meistens werden daraus Geschichten, Bücher oder gleich wieder ein ganz neues Projekt.
Herzlichst
Anne
Und dann ist da noch Otti
Als Clown weiß ich nie genau, was im nächsten Moment passiert.
Eine kleine Idee wird zum Spiel. Ein Missgeschick zum Abenteuer. Und manchmal reicht ein einziges „Schau mal …“
Genau diese Neugier, diese Freude am Ausprobieren und den Mut, einer Idee einfach zu folgen, nehme ich mit in meine Geschichten.
Als Clown muss ich nicht schon vorher wissen, was am Ende dabei herauskommt. Ich darf neugierig bleiben. Hinsehen. Zuhören. Einen Impuls aufnehmen und ihm folgen.
Deshalb dürfen Ottis Entdeckerbriefe etwas anstoßen, ohne vorzuschreiben, was daraus werden soll.
Denn manchmal beginnt etwas ganz Besonderes mit einer Geschichte.
Und manchmal einfach mit einem:
„Schau mal …“
Na gut … ein bisschen was kann ich euch noch erzählen.
Ja - tatsächlich. Wenn ich selbst als Clown unterwegs bin, heiße ich Ottilie Tatsächlich – Otti. Seit vielen Jahren begleite ich als Schul- und Klinikclown Kinder in ganz unterschiedlichen Lebenswelten. Die zehnjährige Otti aus meinen Geschichten ist natürlich eine eigene Figur. Aber ich fürchte, ein paar meiner verrückten Ideen hat sie trotzdem abbekommen.
Das Humorkolleg ist meine Clownschule in Paderborn. Dort bilden wir Clowns für die Arbeit mit Menschen aus – unter anderem für Schulen, Kliniken und weitere soziale Lebenswelten. Im Mittelpunkt steht dabei die Kontaktclownerie: zuhören, wahrnehmen, in Beziehung gehen und den Moment ernst nehmen. Auch wenn er gerade ziemlich komisch ist.
Unbedingt. Viele Gedanken in Ottis Welt sind aus meiner langjährigen Arbeit mit Kindern, aus Begegnungen und aus der Haltung des Clowns entstanden. Neugierig bleiben. Ausprobieren. Dem eigenen Impuls vertrauen. Und nicht gleich weglaufen, nur weil eine Idee ein bisschen verrückt klingt, oder vielleicht sogar schief läuft.
Ja. Das Schreiben gehört schon lange zu meinem Leben. Neben den Geschichten rund um Otti schreibe ich Kinderbücher und Bücher über die Kontaktclownerie. Ich glaube, meine Ideen haben einfach noch nicht verstanden, dass irgendwann auch mal Feierabend ist.
In den Entdeckerbriefen steckt meine langjährige Erfahrung aus der Arbeit mit Kindern, der Kontaktclownerie und dem Improvisationstheater.
Trotzdem sind sie keine Lernprogramme. Kinder sollen beim Lesen nicht denken: „Aha, jetzt werde ich gefördert.“
Sie dürfen lachen, staunen, ausprobieren und eigene Ideen entwickeln. Der Rest darf ganz nebenbei passieren.
Genau diese Haltung prägt auch unsere Arbeit als Clowns in Schulen: Wir kommen nicht mit fertigen Lösungen. Wir schaffen Momente, in denen Kinder selbst entdecken, ausprobieren und manchmal über sich hinauswachsen können.
Und genau ein kleines Stück davon steckt auch in Ottis Entdeckerbriefen.